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Autostart

Die Zeiterfassung sollte bei Terminals automatisch starten.

Anleitung für Windows 8 und Windows 10:

Windows-Taste -> Ausführen -> shell:startup -> OK -> Es öffnet sich ein Ordner in dem eine Verknüpfung zur Zeiterfassung abgelegt werden kann.

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Mitarbeiter Austritt

  1. Sobald der Austritt bekannt ist: Stammdaten → Mitarbeiter auswählen → Kontextmenü → Austritt / Pause → Austritt Assistent
  2. Organisatorisch: Plusstunden und Urlaub des Mitarbeiters bis zum Austrittsdatum nach Möglichkeit aufbrauchen. Resturlaub aufbrauchen und ±Stunden ausgleichen.
  3. Wenn der letzte Stundenübertrag für den Mitarbeiter gemacht wird: Überstunden und offene Urlaube begleichen. Der Neue Anspruch sollte jeweils 0 sein.
  4. Nochmals den Austrittassistent (Punkt 1) durchführen um den Mitarbeiter zu deaktivieren, aus Vorlagen zu entfernen und den Benutzer zu löschen. Bewegungsdaten bis zum Austrittsdatum bleiben erhalten.
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Tagesplanung: Tastenkürzel

Allgemein
Tabulator Fokus hüpft zur nächsten Spalte
Funktionstaste Vorlage wird eingefügt (sofern für die Funktionstaste eine Vorlage hinterlegt ist. F1 fügt Standardstatus des Mitarbeiters während Öffnungszeit ein)
Spalte „Beschriftung
 Buchstabe  Fokus hüpft zum nächsten Mitarbeiter der mit diesem Buchstaben anfängt
Uhrzeit-Spalte („01“ – „23“)
 Zahl (zB „9“ oder „930“)  Fokus hüpft zur angegebenen Zeitspalte. Wenn die Spalte noch ausgeblendet ist, wird sie eingeblendet (ausser bei „1“ und „2“)
 Datum (zB „6.12“)  Fokus hüpft zur angegebenen Datumzeile
 Buchstabe  Einteilung wird hinterlegt (sofern für den Buchstaben ein Status hinterlegt ist)
 Entf  Einteilungen im ausgewählten Bereich werden gelöscht
 +  Aktuelle Einteilung wird am Ende verlängert
 Strg +  Aktuelle Einteilung wird am Beginn verlängert
 –  Aktuelle Einteilung wird am Ende verkürzt
 Strg –  Aktuelle Einteilung wird am Beginn verkürzt
 Zahl Tabulator Zahl
(zB „930“ Tabulator „12“)
 Es werden alle Zellen zwischen den angegebenen Uhrzeiten ausgewählt (Eingabe muss zügig erfolgen – max 1 Sekunde Abstand zwischen Tastenanschlägen)
 Strg+A  Alle Felder in Zeitspalten der aktuellen Zeile werden markiert
 Strg+B  Ausgewählte unbestätigte Einteilungen werden bestätigt
 Strg+X  Ausgewählte Einteilung (innerhalb einer Zeile) wird ausgeschnitten
 Strg+C  Ausgewählte Einteilung (innerhalb einer Zeile) wird kopiert
 Strg+V  Zuletzt ausgeschnittene oder kopierte Einteilung wird eingefügt
Spalte „Amt“
 Buchstabe  Einteilung wird hinterlegt (sofern für den Buchstaben eine Aufgabe hinterlegt ist)
 Entf  Alle markierten Aufgaben werden gelöscht
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Verwendungsplan

Aus eigener Erfahrung und durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden empfehlen wir folgende Aufgaben regelmäßig durchzuführen.

  1. Stammdatenpflege (laufend)
    • Mitarbeiter inkl. Präferenzen, Normalstunden und Stundenleistung
    • Filialen inkl. Mindestbesetzung, erforderlichen Qualifikationen (zB 1 Führungskraft immer anwesend) und tägliche Aufgaben (zB Kassenabschluss)
    • Abteilungen inkl. Mindestbesetzung
  2. Umsätze aus Warenwirtschaft importieren (täglich die letzten 30 Tage; Einmalig zu Beginn die letzten 5 Jahre)
  3. Feiertage importieren (jährlich)
  4. Umsatzplanung (jährlich)
    • Jahresumsatz je Abteilung getrennt planen
    • Verteilung über das Jahr basierend auf Vorjahren (automatisch)
    • Einzelne Sonderfälle manuell berücksichtigen
      • Halb geöffnete Tage: 24.12, 31.12
      • Wandernde Feiertage (Ostern)
      • Werbeaktionen / Veranstaltungen in Umgebung
      • Umbauarbeiten / Abteilungsrestrukturierung
  5. Stundenbudgetplanung (jährlich)
    • Jahresverkaufszeit je Abteilung getrennt planen
    • Verteilung über das Jahr basierend auf geplantem Umsatz (automatisch)
    • Für Auszubildende müssen zusätzliche Stunden eingerechnet werden.
    • Einzelne Sonderfälle manuell berücksichtigen
      • Werbeaktionen
      • Große Warenlieferungen / Neudekoration
  6. Beschäftigungsausmaß anpassen
    • Mitarbeiter, die regelmäßig in anderen Abteilungen mitarbeiten, als Abteilungs-Springer mit Prozentangabe hinterlegen.
    • Je Abteilung prüfen, ob das Beschäftigungsausmaß mit dem Bedarf zusammenpasst. Gegebenenfalls versuchen Stunden zu reduzieren oder aufzustocken.
    • Mehrere Teilzeitkräfte statt wenige Vollzeitkräfte erleichtern Vertretung im Krankheitsfall
    • Bei Teilzeitkräften darauf achten, dass nicht nur Vormittags sondern auch Nachmittags gerne gearbeitet wird.
    • Halbtageskräfte erleichtern die Pausenabdeckung
  7. Grundbesetzung Einsatz planen (bei Personalveränderungen aktualisieren)
    • Minimalbesetzung planen (Empfehlung: Eintragen in erster Woche im Jahr 2078; Bei Minimalbesetzung wird nach Bedarf (häufig) dazu geplant. Alternative: Standardbesetzung, dann muss seltener dazu geplant werden, allerdings muss man in schwachen Zeiten daran denken Einteilungen zu streichen)
      • Bei Minimalbesetzung bevorzugt berücksichtigen (absteigende Priorität)
        1. Lehrlinge, Elternteilzeit (Genießen in Österreich laut Gesetz Bevorzugung)
        2. Führungskräfte (Es sollte immer zumindest 1. Person mit Entscheidungsgewalt anwesend sein)
        3. Vollzeitmitarbeiter
        4. Teilzeitmitarbeiter (sollen flexibel sein – können Plusstunden schneller auf-/abbauen als Vollzeitkräfte)
    • Mit Zauberstab als Minimalbesetzung übernehmen
  8. Urlaubsplanung (jährlich)
    • Basierend auf freien Kapazitäten (berechnet aufgrund Stundenplanung)
    • Empfehlung: Bis Ende November muss jeder Mitarbeiter bekannt geben wann er seinen gesamten Urlaub im nächsten Jahr konsumieren möchte. (Bei Bedarf kann man immer noch kurzfristige Änderungen machen)
    • Empfehlung: Nur ganze Urlaubswochen vergeben. (Für einzelne freie Tage Zeitausgleich verwenden)
  9. Einsatzplanung (monatlich)
    • Jeden Tag individuell aufstocken, wenn Grundbesetzung für Umsatz oder Planstunden nicht ausreicht.
    • Zu beachten: Mindestbesetzung, Stundenleistungen, Plusstunden, Mitarbeiterpräferenzen, Pausen, Max. Tages-/Wochenarbeitszeit
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Allgemein: Einführungsplan

Die Einführung einer Personaleinsatzplanungssoftware oder Zeiterfassung betrifft viele Mitarbeiter und bringt oft auch organisatorische Änderungen mit sich. Sichern Sie Sich daher unbedingt die Unterstützung des Top-Managements, bevor Sie mit der Einführung beginnen. Sprechen Sie mit betroffenen Mitarbeitern offen darüber welche Ziele mit dem Projekt verfolgt werden.

Beispiel Ablauf für Pepi-Einführung (wird jeweils an individuelle Situation angepasst):

  1. Erster Tag: Erstinstallation, Datenübernahme aus Warenwirtschaft und Stammdatenerfassung mit Support über das Internet.
  2. Nach einer Woche: Schulung vor Ort und Einführung in einer Abteilung oder einer Filiale (alternativ auch Internetschulung möglich)
    • Umsatz planen
    • Einsatz planen, Vorlagen erstellen
    • Zeiterfassung in Betrieb nehmen
  3. Nach einem Monat: Schulung via Internet und Einführung in allen Abteilungen bzw. Filialen (alternativ auch vor Ort Schulung möglich)
    • Gemeinsam Stundenübertrag machen
    • Auswertungen ansehen
    • Abläufe optimieren
  4. Nach einem Jahr: Gruppenschulung mit anderen Pepi-Anwendern
    • Schulung auffrischen, entdecken wie Bedienung noch einfacher wird
    • Bisher ungenutzte Funktionen für Fortgeschrittene kennen lernen
    • Abläufe optimieren, von anderen Pepi-Anwendern lernen

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Allgemein: Begriffsdeffinitionen

Umsatz Einnahmen inkl. Ust. ohne jegliche Ausgaben.
Umsatz Erreicht Umsatz laut Warenwirtschaft oder Fibu (händisch eingetragen oder automatisch importiert)
Umsatz Erwartet Umsatz mit dem planende Person rechnet. (Berücksichtigt besondere kurzfristige Ereignisse wie Wetter, Veranstaltungen etc.)
Umsatz Plan Von der Geschäftsführung gewünschter Umsatz/Jahr, großteils automatisch heruntergebrochen nach Verteilungsschlüsseln
Umsatz Vorjahr Umsatz der an vergleichbarem Tag im Vorjahr erreicht wurde.
Umsatz Wahrscheinlich Umsatz der aufgrund von je Mitarbeiter hinterlegten Ist-Leistungen wahrscheinlich ist.
Umsatz für Prämie Umsatz der laut Vereinbahrung erziehlt werden soll (bei Prämiensystem entspricht das der Prämienschwelle)
Umsatz Pro Stunde Umsatz / Stunden Dauer Haupt Status
Stunden Dauer Stunden laut Uhr
Stunden Wert Stunden laut Uhr * Zuschlagsfaktor (bei Nachtarbeit etc.)
Stunden Angerechnet Stunden Wert, unter der Voraussetzung, dass die Zeit anrechenbar ist (zB Zeitausgleich nicht)
Stunden Verrechnet Normalstunden = Verteilte Wochenstunden = Stunden die von Lohnverrechnung monatlich ausbezahlt werden.
Stunden PlusMinus Differenz zwischen Angerechnet und Verrechnet.
Stunden Urlaub Verbrauch von Urlaubstunden -> Urlaub wird weniger, Stunden Angerechnet werden mehr (entsprechend Stunden Verrechnet –> gleicht sich aus auf Stunden PlusMinus 0)
Stunden Verrechnet Berechnung Zeigt wie sich ‚Stunden Verrechnet‘ zusammensetzen
Einteilung Status Beschreibt die Tätigkeit des Mitarbeiters wärend der eingetragenen Zeit (Verkauf, Verwaltung, … oder Krank, Urlaub …)
Haupt Status Kennzeichnet jenen Status, der Umsatz direkt beeinflusst. Im Einzelhandel ist dies „Verkauf“
Einteilungsempfehlung Vorschlag vom Programm ob Mitarbeiter eingeteilt werden soll oder nicht.
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Plausibilität prüfen

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Standardplan

In der Tagesplanung:

  • Einzelne Abteilung oder Mitarbeiter auswählen
  • Einzelnen Tag, eine Woche oder mehrere Wochen (immer ganze Wochen, also Montag- Sonntag) auswählen
  • Planen
  • In Toolleiste auf den Zauberstab klicken, dann auf „Standard neu definieren“
Standardbesetzung auf Abteilungsebene hinterlegen
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Handbuch

Einrichtung

Verwaltung

Fehlzeiten

Tagesplanung

Jahresplanung

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Stundenleistung von Mitarbeitern

Stundenleistung = Umsatz/Stunde in Euro

Bedeutung in Geschäften mit Beratung

Wenn ein gutes Beratungsgespräch maßgeblich für die Umsatzgenerierung ist.

Wie viel Umsatz kann im Zuge von guten Verkaufsgesprächen erzielt werden? Sei es weil dadurch kurzfristig mehr oder höherwertiger verkauft werden kann oder weil es von Kunden erwartet wird um überhaupt zu kaufen oder immer wieder zu kommen.

Bedeutung in Geschäften mit Selbstbedienung

Wenn vorrangig das Produkt oder der Standort maßgeblich für die Umsatzgenerierung ist.

Wie viel Umsatz kann pro Stunde kassiert werden? Gleichzeitig muss Ordnung, Sicherheit und gute Stimmung im Laden gehalten werden.

Die mögliche Stundenleistung

Das Mitarbeiter-Stammdatenfeld „62 Stundenleistung Möglich“ ist gedacht als eine Obergrenze / Kapazitätsgrenze / schaffbare Leistung an starken Tagen.

Der Wert kann manuell festgelegt werden. Für Mitarbeiter, für die Zeiten und Umsätze in Pepi vorhanden sind, kann Pepi den Wert im Stapel ermitteln über: Extras->Stapelbearbeitung->Mögliche Stundenleistung aktualisieren.

Die Soll-Stundenleistung

In der Arbeitsvereinbarung kann eine Untergrenze im Feld „8. Stundenleistung Soll“ hinterlegt werden. Diese Untergrenze bezieht sich auf den Durchschnitt, der über einen längeren Zeitraum mindestens erreicht werden soll.

Die Untergrenze ist die Basis für Prämien und Orientierungshilfe für Fördergespräche und Gehaltsverhandlungen. Bei Unterschreitung sollte geprüft werden ob die Grenze zu hoch ist, ob der Mitarbeiter ausreichend motiviert ist und ob Maßnahmen notwendig sind (zB Schulung oder Abteilungswechsel)

Der Wert muss manuell festgelegt werden. Im Zuge der Plausibilitätsprüfung kann ein Standardwert bei allen Verkäufern hinterlegt werden, die noch keinen Wert hinterlegt haben.